Die Dürre der letzten Jahre und zunehmender Starkregen haben gezeigt, wie auch in Deutschland zu viel oder zu wenig Wasser unser Leben beeinflussen kann. Die Extremereignisse werden durch die Klimakrise verstärkt, aber auch durch den Verlust von Vegetation in den letzten Jahrhunderten. Brandenburg als eines der trockensten Bundesländer wurde von der Dürre besonders hart getroffen.
Wir sind ein Netzwerk aus Landwirt*innen, Gärtner*innen sowie Umwelt- und Naturschutzverbänden, das sich für eine bessere Wasserretention und Verdunstungskühlung in der Landbewirtschaftung einsetzt. Gemeinsam engagieren wir uns für den nötigen Strukturwandel und vernetzen sowie informieren interessierte Akteur*innen aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.
Die Dürre der letzten Jahre wie auch zunehmender Starkregen haben uns gezeigt, wie zu viel oder zu wenig Wasser auch hier in Deutschland unser Leben beeinflusst. Die Extremereignisse werden durch die Klimakrise verstärkt, aber auch durch den Verlust von Vegetation in den letzten Jahrhunderten: Abgeholzte Wälder, versiegelte Flächen, ausgeräumte Agrarlandschaften mit monatelang unbedeckten Böden führen dazu, dass stärkerer Regen nicht mehr vor Ort in der Tiefe versickern kann, sondern über Rinnsale, Bäche und Kanalisation in die Meere abfließt. Auch brauchen wir das Grün, die Pflanzen, vor Ort um Feuchtigkeit zu verdunsten: Vegetation trägt lokal zur Kühlung und global zur Regenneubildung bei. Wie können wir durch eine andere Art der Landbewirtschaftung mehr Wasser auf den Flächen halten, verteilen, speichern und verdunsten, um so besser mit Trockenheit wie Starkregen umgehen zu können? Könnte gar eine andere Art der Landschaftsgestaltung vor Dürre oder Hochwasser schützen und die vielerorts aus dem Gleichgewicht geratenen Wasserkreisläufe wiederherstellen?
Die Klimapraxis zeigt mit ihren Projekten Möglichkeiten auf, wie in der Landwirtschaft Wasserrückhalt und Verdunstungskühlung gestärkt werden können.